Der 14. Gersdorfer Glück-Auf-Pokal ist Geschichte. Beim gastgebenden Verein hatte die aktuelle Magen-Darm-Welle schwere Lücken ins Starterfeld gerissen. Davon schienen die anreisenden Gäste verschont geblieben zu sein. Jedenfalls gelang es, einen spannenden und sehenswerten Wettkampf mit 75 Startern aus 17 Vereinen auf die Beine zu stellen. Ein Höhepunkt zum Wettkampfbeginn war die Ehrung des Seniors Siegfried Bauer aus Markleeberg, der im 86. Lebensjahr seinen 700. Wettkampf absolvierte. Und das nicht einfach so. Obwohl dieses Mal keine gesonderte Altersklasse 80+ geturnt wurde, konnte er im Starterfeld der AK 70+ mit Platz 4 turnerisch überzeugen. Und das bewährte Gersdorfer Catering-Team stellte auch einen tollen Rahmen zur Verfügung, so dass neben dem Wettkampf auch das Zusammensein der Turngemeinde nicht zu kurz kam. Am Vormittag turnten wie immer in bewährter Weise die Jüngsten bis zur Altersklasse 14 zusammen mit den Senioren an den Stützgeräten. Hier zeigten die Gersdorfer Jungs (Ferdinand Rott auf Platz 8, Aurelio Hartig und Paul Stoll zusammen auf Platz 16, Phil Meißner Platz 20 und Rudi Kühn Platz 27 ordentliche Leistungen.). Bei den Senioren schaffte es Abteilungsleiter Volker Löffler, im dritten Anlauf den Pokal in der AK 50 bis 69 zu holen. Das gelang auch Rasmus Klenner, der am Nachmittag im Wettkampf bis AK 14 Hochgeräte die Konkurrenz aus Leipzig und Dresden hinter sich lassen konnte. Schwer hatten es die beiden Gersdorfer Männer in der hochklassig besetzten Leistungsklasse 2 der Männer. Hier turnte Fiete Schultz von der DHFK Leipzig leistungsmäßig weit voraus und gewann vor Luca Georgi vom ATV Garnsdorf. Im Kampf um Platz 3 musste sich Max Kern hauchdünn dem zweiten Leipziger Turner Janek Barwitzki geschlagen geben. Niklas Haase kam auf Platz 5 ein. Die Gersdorfer Jugend nutzte den Wettkampf für den nächsten Schritt in die Leistungsklasse 3. Die neuen Übungen stehen noch nicht ganz, so dass der Wettkampf als Test geplant war. Die Mittelfeldplätze von Artur Müller (9.) und Ben-Taylor Pfabe (11.) gehen daher voll in Ordnung. Für Felix Kirsten (15.) ist jetzt klar, welche Element noch in die Übungen rein müssen. Aber der Plan, im Herbst eine komplett eigene Mannschaft mit vollständigen LK3-Übungen zur Sachsenmeisterschaft zu schicken, scheint nach diesem Auftaktwettkampf realistisch zu sein.
